Why you should own a Midi-Dress.

Truth to be told.

Ich weiß, ich  predige immer, man soll sich selbst treu bleiben und muss nicht jeden Trend mitmachen – das ist auch nach wie vor meine Meinung. ABER: dann gibt es so gewisse Trends, mit denen man einfach etwas länger braucht, um so richtig „warm“ zu werden, Culottes waren zum Beispiel auch so ein Fall. Und eben auch das Midi-Kleid, irgendwie war es doch nicht so das Richtige für mich – bis zu diesem Frühling.
Ich habe mir vor einigen Wochen auf NET-A-PORTER mein erstes Midi-Kleid bestellt, für die Hochzeit einer Freundin im Juni in Süditalien. Und letztens kam mir dann diese Kleid bei ZARA unter. Auch hier war ich mir Anfangs nicht so 100%ig sicher, aber als ich zuhause die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten mit Gürtel, Boots etc. versucht habe, war ich dann schließlich überzeugt!

Love at second sight.

Tja, und jetzt bin einfach so richtig auf den Geschmack gekommen und bereits fleißig auf der Suche nach weiteren Midi-Kleidern. Ihr fragt euch jetzt sicher: warum der Sinneswandel?
Also – ich werde nunmal auch nicht jünger und ich fühle mich ehrlich gesagt mittlerweile oftmals nicht mehr so 100%ig wohl, wenn ich im Sommer in der Großstadt mit kurzem Kleidchen in der Innenstadt herum spaziere (im Urlaub am Strand sieht das schon wieder anders aus), vor allem weil in Wien doch gerne mal der Wind pfeift und ich dann permanent damit beschäftigt bin, dass es nicht zum Höschen-Blitzer kommt. Außerdem hat man dann oftmals auch berufliche Termine und was zieht man da bei 30 Grad und mehr (was ja durchaus keine Seltenheit mehr ist) am Besten an? Ein kurzes Kleidchen ist hier vielleicht auch nicht immer die beste Wahl – bereits letztes Jahr habe ich hier dann vermehrt zu Culottes gegriffen.

Das Midi-Kleid ist aber nicht nur im Sommer perfekt, auch für die Übergangszeit (so wie jetzt) lässt es sich super mit Boots und Lederjacke kombinieren – also ein echter Allrounder ❤

xoxo
Julia Gaigg - Signature